Grüße des HGK Eibergs
Dez.
01

Geschichtlicher Kaffeeklatsch zum Thema „Geschäftswelt in Eiberg“

01.12.2019

Bei Kaffee und Kuchen sowie guter Laune kamen fast 30 Interessierte zusammen, um über alte Geschäfte und Betriebe aus ihrer Erinnerung zu berichten und die ein oder andere Anekdote zu erzählen.

Viele konnten dazu beitragen, Namen und Geschäfte aus vergangenen Jahren zu benennen und Hinweise auf die Betriebszeiten zu geben. Selbst ehemalige Eiberger, die schon lange fortgezogen waren, waren gekommen, um Interessantes beizusteuern.

Dank einer vorbereiteten Liste von Heimatfreund Martin Jakubek war der Einstieg in die Thematik schnell gegeben.

Nach zwei Stunden Kaffeeklatsch waren alle Teilnehmer dann doch erstaunt, wie viele Geschäfte, Betriebe und Gaststätten einst in Eiberg ansässig waren. Anhand der zusammengetragenen Daten soll später ein Vortrag erwachsen.

(Fotos: C.Schlich)

Kaffeeklatsch 2019   Kaffeeklatsch 2019

Nov.
30

Übergabe Denkmaltafel „Mariannenbahn“

30.11.2019

Bei sonnigen Wetter konnte die 10. Denkmaltafel des HGK Eiberg im Beisein von Vertretern der Bezirksvertretung Steele, befreundeter Vereine und zahlreicher Gäste der Öffentlichkeit übergeben werden.

Die Tafel informiert über die einstige Pferdeschleppbahn mit Lokomotivspur, die von der Zeche „Ver. Maria Anna und Steinbank“ in Höntrop über Eiberg und Horst zur Ruhr führte. Die rund 6,2 km lange Strecke war eigens von dem damaligen Industriellen Freiherr Ludwig von Elverfeldt 1852-53 angelegt worden, um die Kohlen zur Ruhr zu transportieren und von dort zunächst mittels Ruhraaken (Transportschiffe) nach Duisburg zu verbringen, später dann mit einer Fähre nach Überruhr überzusetzen und mit der Prinz-Wilhelm-Eisenbahn ins Bergische Land zu transportieren. Sie war von 1854 bis 1861 in Betrieb und führte über angepachtete Ländereien, die anschließend wieder den Eigentümern zufielen. Der Gleiskörper bestand aus eisernen Schienen, die auf behauenen Steinen mit Befestigungslöchern gelagert waren und mit Eisendistanzstangen mit einander verbunden waren. Die Spurweite betrug schon damals 1.435mm (Normalspur), wie sie noch heute im Schienenverkehr benutzt wird, um ggf. noch auf einen Dampflokbetrieb umstellen zu können. Doch dies scheiterte an der Projektierung der nahgelegenen Bergisch-Märkischen-Bahnlinie von Steele nach Bochum.

Insbesondere in den abschüssigen Streckenabschnitten zur Ruhr hin ereigneten sich anfänglich schwere Unfälle, sodass ein eigenes Bahn-Reglement erlassen wurde und ein Bahnmeister angestellt wurde. Mit der Insolvenz der Zeche „Ver. Maria Anna und Steinbank“ wurde dann auch der Betrieb der Pferdeschleppbahn aufgegeben. Die zurückgelassenen Schienen und Steine wurden in der folgenden Zeit vielfach zum Bau von Gebäuden verwendet. Noch 1919 sammelte man die restlichen Steine zusammen, um damit eine Gedächtniskapelle für die gefallenen Bürger von Eiberg zu bauen. Doch kam der Bau aufgrund der schlechten Wirtschaftslage und der Inflation 1923 nicht zur Ausführung. Die Tafel erinnert somit an ein Stück alter Bergbau- und Bahngeschichte aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zugleich, als die ersten Tiefbauzechen entstanden und der Ruhrbergbau deutlich anwuchs.

An dem gewählten Tafelstandort am Stalleikenweg Höhe Nr. 150 kreuzte damals die Schleppbahn die Straße.

(fotos: Mario & Christian Schlich)

alte Schwellensteine der Mariannenbahn   Schwellensteine der Mariannenbahn Haus Hartmann 2019   Tafel Mariannenbahn   Tafel Mariannenbahn    Tafel Mariannenbahn Enthüllung   Tafel Mariannenbahn   Tafel Mariannenbahn

Nov.
17

Totengedenken am Bildstock oben in Eiberg

17.11.2019

Am Volkstrauertagssonntag, den 17.11.2019 hielten wir wieder, wie in den vergangenen Jahren auch, am Eiberger Friedensbildstock ein Gedenken an das Unheil der beiden Weltkriege. Außerdem gedachten wir der Toten aus unserem Familien- und Bekanntenkreis. Noch rechtzeitig war es am Freitag zuvor den Stadtwerken gelungen, oben in Eiberg die Baustelle mit  Leitungsverlegung zum Abschluss zu bringen und die ausgehobenen Gräben wieder zu schließen..

Pater Becker aus der Gemeinde Horst-Eiberg hielt mit seinem Team vor dem Friedensbildstock  eine eindrucksvolle ökumenische  Andacht. Anschließend wurde vom Heimatgeschichtskreis Eiberg dort ein Blumengebinde niedergelegt.

(Fotos: Dieter Eilmes)

Totengedenken 2019  Totengedenken 2019

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