Impressionen aus Eiberg
Nov.
28

Geschichtlicher Kaffeeklatsch zum Thema „Schulzeit in Eiberg“

28.11.2021

In lockerer Runde plauschten die Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen über ihre Schulzeit in Eiberg. Dabei wurden Erinnerungen an Mitschüler*innen und Lehrer*innen beim Betrachten von alten Schulfotos wieder wach. So konnte sich auch die eine oder andere Person selbst auf den eingespielten Fotos wiederentdecken. Erinnert wurde auch an die Kriegszeit, als die Schulen teilweise als Notunterkünfte genutzt wurden und der Schulbetrieb erst viel später wieder aufgenommen werden konnte. Mit dem Kaffeeklatsch endete auch die Veranstaltungssaison und Vorsitzender Christian Schlich wünsche allen eine besinnliche Adventszeit und einen guten Übergang ins neue Jahr.

(Hier findet man noch einen Zeitungsartikel aus dem Jahre 1950.)

(Foto: D.Eilmes)

Kaffeeklatsch 2021-11-28  

Nov.
14

Totengedenken am Bildstock oben in Eiberg

14.11.2021

Am Volkstrauertag legte der Heimatgeschichtskreis Eiberg traditionell ein Gebinde vor dem Friedensbildstock am Hofe Hinderfeld in Obereiberg nieder und gedachte der Toten der Weltkriege sowie der Opfer von Gewaltherrschaft und Vertreibung. Die Gedenkfeier wurde mit einer kleinen Andacht von Pater Heinz Becker (SVD) geschlossen.

(Fotos: Besler)

HGK Eiberg Volkstrauertag 2021-11-14--1  HGK Eiberg Volkstrauertag 2021-11-14 --2  HGK Eiberg Volkstrauertag 2021-11-14 --3

 

Okt.
14

Eiberg und seine historischen Verbindungen zu Bochum

14.10.2021

Die gute besuchte Vortragsveranstaltung in Obereiberg fand im Rahmen des Jubiläums „700 Jahre Stadt Bochum“ statt.

Referent Christian Schlich zeigte anhand von Karten und Bildern die frühe Geschichte Eibergs im Mittelalter, die Entstehung der Bauerschaft Eiberg sowie die bergbauliche und industrielle Entwicklung mit dem Bevölkerungszuwachs bis hin zu ihrer Teilung im Jahre 1926 auf. Insbesondere im Mittelalter gehörte Eiberg zur alten Grafschaft Bochum, die nach 1226 als Amt Bochum Teil der Grafschaft Mark wurde. Bochum war somit Verwaltungs- und Gerichtssitz für Eiberg und viele Kaufverträge wurden so vor dem Richter in Bochum geschlossen. Als Bewohner des Niederamtes Bochums waren die Eiberger Bauern zum Heerdienst sowie für die Vollstreckung von Urteilen des Landgerichtes Bochum als Schützen verpflichtet. Als nach dem Sieg über Napoleon die Marie (Bürgermeisterei) Wattenscheid gegründet wurde, die sich wesentlich mit dem alten Niederamt Bochum deckte, wurde Wattenscheid zum nächst höheren Verwaltungs- und Gerichtssitz für Eiberg.

Durch den bergbaulichen und industriellen Aufstieg des Ruhrgebietes in der Mitte des 19. Jahrhunderts zog es vermehrt auswärtige Arbeiter auch nach Eiberg und seinen benachbarten Orte, so dass 1885 als neue Verwaltungseinheit das Amt Königssteele im Kreis Hattingen gegründet wurde, zu dem auch Eiberg gehörte. Der erste Einbruch des Steinkohlebergbaues zu Beginn des 20. Jahrhunderts sowie der 1. Weltkrieg mit seinen wirtschaftlichen Auswirkungen führte in Folge dessen zu schnell aufeinander folgende Veränderungen der Gebietskörperschaften. Zuerst wurde 1919 die Großgemeinde Königssteele unter Einbuße der bisherigen kommunalen Selbständigkeit Eibergs gebildet, bevor 1926 der Zusammenschluss dieser Großgemeinde mit der Stadt Steele zur Teilung Eibergs führte. Dadurch gelangten Teile Eiberg zur Stadt Wattenscheid, zur Gemeinde Linden-Dahlhausen und zur Stadt Steele. Durch die 1929 erfolgte Neuordnung des Ruhrgebietes kamen letztlich die südlichen Teile Eibergs zur Stadt Bochum und die westlichen Teile zur Stadt Essen. Erst durch die Eingemeindung Wattenscheids 1975 nach Bochum befindet sich nun das ehemalige Gemeindegebiet Eibergs auf Bochumer und Essener Stadtgebiet.

Im Anschluss an die Veranstaltung fand eine Begleitausstellung zu diesem Thema in der Gaststätte des Kleingartenvereins Vogelsang, In der Mecklenbecke 12, in Bochum-Höntrop statt.

(Bildmaterial: C.Schlich)

Karte Amt Bochum mit Eiberg   Begleitausstellung

Okt.
09

Einweihung der 14. Denkmaltafel

09.10.2021

Am 9. Oktober 2021 konnte die 14. Denkmaltafel des Eiberger Denkmalpfades der Öffentlichkeit übergeben werden. Die neue Tafel beschreibt die Geschichte der ehemaligen Evangelischen Eibergschule, die 1900 gebaut und bis 1966 als Schule genutzt wurde. Danach diente sie längere Zeit als

Betriebshof für ein Gartenbauunternehmen, bis sie schließlich Ende Oktober 1998 abgerissen wurde und mit drei Wohngebäuden bebaut wurde.

Geprägt wurde die Schule zunächst von Lehrer Friedrich Georg Wegmann, nach dem auch die angrenzende Straße benannt wurde. Als dieser zum Konrektor der Haferfeldschule aufstieg, übernahm der Lehrer Karl Winzer die Leitung der Schule. Dieser war leidenschaftlicher Fotograf und Filmvorführer und setzte diese Techniken schon früh im Unterricht ein.

An der Einweihung nahmen Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter des Essener Stadtrates und der Bezirksvertretung Steele-Kray teil, die das Projekt wohlwollend gefördert hat. Als besonderen Gast konnte der Vorsitzende Christian Schlich den Sohn des Lehrer Winzer begrüßen, der selbst Schüler dieser Schule war und die Tafel mit einigen Schulkindern enthüllen konnte.

(Fotos& Animation: H.Vollmer)

Aufstellung der 14.Tafel ev.Eibergschule - 1  Animation der Enthüllung   Aufstellung 14.Tafel ev.Eibergschule - 2  Aufstellung Tafel 14 ev.Eibergschule - 3

Okt.
08

Zur Geschichte der Kirche Hl. Dreifaltigkeit

08.10.2021

Bei der gut besuchten Veranstaltung zeigte Referent Dieter Eilmes einige animierte Bilderserien zur Entstehung des Kirchgebäudes und dessen Einweihung 1958, des Festgottesdienstes zum 50. Bestehen in 2008 und des letzten Abschlussgottesdienstes vor der Profanisierung in 2009 mit Prozession zur Mutterpfarrei St. Joseph.

Ebenso wurde das vielfältige, gesellschaftliche Leben der Pfarrei aufgezeigt. Das Bildmaterial wurde mit freundlicher Unterstützung aus dem Nachlass des verstorbenen Heimatfreundes Kaus Hermsen verwendet.

Bereits am 06.November 2015 wurde vom Heimatgeschichtskreis Eiberg eine Gedenktafel aufgestellt. Bericht dazu siehe hier). Und auch im Bereich "Wissenswertes" findet man Informationen über diese Kirche.

(Fotos: Archiv C.Schlich (2) und C.Schlich)

Innenraum der Kirche 1958   Kirche Hl.Dreifaltigkeit um 1960   Interessierte Besucher beim Vortrag

 

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Quelle: http://eiberg-heimatgeschichtskreis.de/