Eiberg im Winter
Dez.
08

Geschichtlicher Kaffeeklatsch

08.12.2018

Zum ersten, geschichtlichen Kaffeeklatsch hatte der Heimatgeschichtskreis Eiberg in der diesjährigen Adventszeit eingeladen. In gemütlicher Runde wurde über alte Geschichten geklönt und alte Fotos ausgetauscht und bestaunt. Zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit rezitierte Gregor Heinrichs vom Heimatkreis das kaschubisches Weihnachtslied aus dem Jahre 1927 von dem Baltischen Dichter und Schriftsteller Werner Bergengruen (1892 – 1964).

Dez.
08

Übergabe der Denkmaltafel am Hof Brandhoff in Eiberg

08.12.2018

Der Heimatgeschichtskreis Eiberg übergab eine weitere Informationstafel zur Eiberger Geschichte der Öffentlichkeit, an der zahlreiche Vertreter aus Politik, Kultur und Bürgerschaft teilnahmen. Die mittlerweile achte Tafel dieser Art gibt Auskunft über die Geschichte des Hofes Brandhoff an der Schirnbecker Teiche 34. Der Vorsitzende Christian Schlich begrüßte die Anwesenden und gab einen kurzen Überblick über die wechselvolle Geschichte des Hofes, bevor die Tafel durch Bezirksbürgermeister Gerd Hampel und dem Sohn des letzten Landwirtes, Theo Kamann, enthüllt wurde. Weitere Tafeln sollen noch folgen, um die lokale Geschichte erlebbarer machen.

Nov.
21

Zur Geschichte der Bahnstrecke Steele-Bochum und über die Inbetriebnahme des S-Bahn-Haltepunktes Essen-Eiberg vor 50 Jahren

21.11.2018

In seinem Vortrag behandelte der Referent und ausgewiesene Eisenbahnhistoriker Harald Vogelsang die Entstehung und Entwicklung der Bahnstrecke durch die Bergisch-Märkische-Eisenbahngesellschaft, die am 1. Mai 1862 den Fahrbetrieb aufnahm, und stellte alle wesentlichen Streckenmerkmale und Betriebsgebäude längs der Strecke zwischen Horst und Höntrop anhand von Bildern und Karten vor. Ergänzend berichtete Christian Schlich über die Anfänge der Eisenbahnen in unserer Gegend und ging kurz auf die Prinz-Wilhelm-Eisenbahn und die Mariannenbahn ein. Ebenso schilderte er die ersten Versuche, Anfang des 20. Jahrhunderts einen Bahnhof in Eiberg anzulegen. So diente der Bahnübergang an der Straße „Weg am Berge“ bereits 1906 und 1925 als Haltepunkt für Bergleute aus unserer Heimat, die zu den nördlichen Zechen im Revier gebracht wurden. Doch erst durch die Siedlungsplanung der Stadt Essen in den 1960er Jahren und der Bebauung des Bergmannsfeldes wurde tatsächlich der Bau eines Haltepunktes am Schultenweg/Sachsenring in Angriff genommen. Am 26. September 1968 – also vor 50 Jahren – war es dann soweit und der S-Bahn-Haltepunkt Essen-Eiberg in Betrieb genommen. Damals konnte man für 1,20 DM nach Essen oder Bochum hin- und zurückfahren.

Bilder: Archiv C.Schlich

S-Bahnhof Eiberg 1968   Stellwerk im Uhlennest um 1947   Weg am Berge Bahnübergang 1978

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Quelle: http://eiberg-heimatgeschichtskreis.de/