Impressionen von Tafelaufstellungen

Wasserturm Eiberg

 

1913 freuten sich alle über den technischen Fortschritt, als endlich ein vernünftiger Wasserdruck für volle Wannen, Waschkessel, oder nur für einen festen Strahl aus Wasserhähnen und Dusche sorgte. Für diese wesentliche Verbesserung der Wasserversorgung wurde der 21,50m hohe Wasserturm auf dem höchsten Plateau (129m ü.NN) der damals selbstständigen Gemeinde Eiberg errichtet. So versorgte der Wasserturm viele Haushalte aus den ehemaligen Gemeinden Linden, Dahlhausen, Höntrop, Eiberg. Horst, Freisenbruch und Königssteele mit Trinkwasser.

Im 2.Weltkrieg verfehlten ihn glücklicherweise zwei Fliegerbomben. Jedoch nach gut 60 Jahren hatte der Wasserturm ausgedient, da durch den technischen Fortschritt Wassertürme nicht mehr benötigt wurden. Somit wurde er von Gelsenwasser 1972 - 1973 wieder abgerissen, 

Seinen Volkstümlichen Namen "Handgranate" erhielt er durch seine Form, die den Handgranaten ähnelte, mir denen man die Soldaten des 1.Weltkrieges ausstattete.

Auf dem heute zum Versorgungsgebiet der Stadtwerke Bochum gehörenden Gelände Sandkuhle 1a erinnert heute eine vom Heimatgeschichtskreis Eiberg aufgestellte Gedenktafel, welche am 13.09.2013 feierlich im Beisein der Bezirksbürgermeister Doris Erdmann (Bochum-Südwest) und Arnold Krämer (Essen-Steele) eingeweit wurde.

Eiberger Wasserturm, die Handgranate   Zeche Gewerkschaft Neu-Ruhrort, hinten links der Eiberger Wasserturm (Foto mit frdl Genehmigung: W.Gantenberg) (wir danken Herrn W.Gantenberg für die Überlassung des Fotos Gewerkschaft

                                                                   Zeche Neu-Ruhrort)

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Quelle: http://eiberg-heimatgeschichtskreis.de/page/16/wasserturm+eiberg