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Kleinzechen in der Nachkriegszeit
Wie so oft bei bergbau-geschichtlichen Themen konnte der Referent sehr viele Gäste begrüßen, die kaum alle in den Vortragsraum der Gaststätte Vogelsang, passten.
Referent Schlich berichtete über die vielen Kleinzechen, die nach dem 2. Weltkrieg entstanden waren, um die Energienot in den frühen Nachkriegsjahren zu lindern. Ihre Betriebszeiten lagen zumeist nur bei wenigen Jahren, bis die Kohle Anfang der 1960er Jahre verstärkt durch Erdöl verdrängt wurde. So berichtete er insbesondere über die Kleinzechen Helga, Johannesberg, Mecklenbeck, Neu-Mecklingsbank, Felix-Barbara, Zollstraße bzw. Middelanis, Marianne, Neu-Ruhrort, Hinderfeld und Christine.
(siehe auch: Entstehung von Kleinzechen vor 75 Jahren)
Fotos: Mario Schlich, Sammlung HGK Eiberg


